„The Short Hour" spürt einem Lebensgefühl nach, bei dem die Zeit aus den Containern sickert, in denen wir sie für gewöhnlich fassen. Die Ausstellung artikuliert ein Schwindelgefühl, das sich aus Zyklen von Flow-States und Erschöpfung speist. Aus einem Verlust von Zeit in Phasen von Hyperproduktivität oder völliger Passivität. Dabei erkundet sie jene Nischen, die sich in diesem Rhythmus zum Fantasieren hin öffnen. Kurze Stunden fügen sich zu kürzeren Tagen, deren Wochen durch die Monate rauschen und Jahre bilden, die sich anfühlen, als vergingen sie im Bruchteil einer Dopamin-gesättigten Sekunde. „The Short Hour" folgt einem Denken entlang der realen und imaginären Strukturen, innerhalb derer das Leben aus den Fugen zu geraten scheint.
mehr lesen